Dateien unter Ubuntu komprimieren und entpacken (zip, tar.gz, tar.xz) — Befehle, GUI und Fehlersuche

目次

1. Grundlegendes Wissen über Kompression und Extraktion unter Ubuntu

Die Hauptzwecke der Durchführung von „Kompression“ unter Ubuntu sind die folgenden drei:

  • Dateigröße reduzieren, um Speicherplatz zu sparen
  • Mehrere Dateien zu einer einzigen bündeln, um sie zu senden und zu teilen
  • Backups und Archive erstellen (ein verpacktes Set zur Aufbewahrung)

Unter Ubuntu ist die Befehlszeilen‑ (Terminal‑) Bedienung der Standard. Sie können dies auch über die GUI (Dateimanager) erledigen, aber in der Praxis und in Serverumgebungen ist die Befehlszeilen‑Nutzung die Norm.

Der erste wichtige Punkt, den Sie verstehen sollten, ist, dass „Kompression“ und „Archivierung“ unterschiedliche Konzepte sind.

1.1 Der Unterschied zwischen Kompression und Archivierung

Dies ist der Punkt, den die meisten Anfänger verwirrend finden.

  • Kompression → Verarbeitung, die die Datenmenge reduziert. Beispiele: gzip, bzip2, xz
  • Archiv → Verarbeitung, die mehrere Dateien und Ordner zu einer einzigen Datei bündelt. Beispiel: tar

Eine wichtige Tatsache

Der Befehl tar ist keine „Kompression“.
Streng genommen ist es ein Befehl, der „nur bündelt“.

Wenn Sie gleichzeitig komprimieren möchten, kombinieren Sie ihn mit gzip oder xz.

Beispiel:

tar -czvf archive.tar.gz folder/

Bedeutung:

  • c = erstellen
  • z = gzip‑Kompression
  • v = ausführliche Ausgabe (verarbeitete Elemente anzeigen)
  • f = Ausgabedateinamen angeben

1.2 Häufige Kompressionsformate unter Ubuntu

Die folgenden Formate werden unter Ubuntu häufig verwendet.

FormatFeaturesMain use
zipHigh Windows compatibilitySharing with other OSes
tar.gzLinux standard formatGeneral-purpose compression
tar.bz2Higher compression than gzipPrioritize smaller size
tar.xzVery high compressionLarge datasets

Wie man wählt

  • Mit Windows teilen → zip
  • Unter Linux bleiben → tar.gz
  • Größe hat oberste Priorität → tar.xz

1.3 Grundbefehle zur Überprüfung vor dem Komprimieren

Aktuelles Verzeichnis prüfen:

pwd

Dateien auflisten:

ls -l

Größe prüfen:

du -sh folder/

Häufige Stolperfallen

  • Befehle ausführen, ohne das aktuelle Verzeichnis zu prüfen, wodurch Dateien an einem unerwarteten Ort erstellt werden
  • Einen relativen Pfad falsch tippen (z. B. ../folder )
  • Die Größenprüfung vor dem Komprimieren überspringen und dann keinen Speicherplatz mehr haben

1.4 Häufige Missverständnisse und Vorsichtsmaßnahmen

1. Bilder und Videos komprimieren kaum

Da JPEG und MP4 bereits komprimierte Formate sind, wird ihre Größe in der Regel kaum schrumpfen.

2. tar allein reduziert die Größe nicht

Das Folgende „bündelt nur“.

tar -cvf archive.tar folder/

Die Größe wird fast gleich bleiben.

3. Große Dateien erhöhen die CPU‑Last

Die CPU‑Auslastung kann hoch werden, besonders bei Verwendung von xz.

4. Achten Sie auf Berechtigungsfehler

Wenn Sie Systemverzeichnisse bearbeiten, benötigen Sie sudo.

2. Wie man im zip‑Format unter Ubuntu komprimiert und extrahiert

Das zip‑Format bietet die beste Kompatibilität beim Austausch von Dateien zwischen Ubuntu und Windows.
Viele Nutzer, die nach „ubuntu compression“ suchen, wollen zuerst zip.

Unter Ubuntu verwenden Sie die Befehle zip und unzip.
Zuerst prüfen Sie, ob sie installiert sind.

2.1 Prüfen, ob zip installiert ist

Sie können mit folgendem Befehl prüfen:

zip -v

Falls ein Fehler auftritt, installieren Sie es:

sudo apt update
sudo apt install zip unzip

Häufige Fehler

  • Kann nicht extrahieren, weil unzip nicht installiert ist
  • Vergessen, sudo zu verwenden, und „Permission denied“ erhalten

2.2 Wie man Dateien mit zip komprimiert

Eine einzelne Datei komprimieren:

zip sample.zip file.txt

Ergebnis:

  • sample.zip wird erstellt
  • Die Originaldatei wird nicht gelöscht

Mehrere Dateien zusammen komprimieren

zip sample.zip file1.txt file2.txt

2.3 Wie man einen Ordner komprimiert (Wichtig)

Beim Komprimieren eines Ordners ist die Option -r (rekursiv) erforderlich.

zip -r sample.zip folder/

Wenn Sie -r weglassen, werden die Dateien im Ordner nicht komprimiert.

Häufige Stolperfallen

  • Vergessen von -r
  • Einen relativen Pfad falsch tippen
  • Die Befehlsreihenfolge verwechseln (Ausgabedateiname kommt zuerst)

Richtige Reihenfolge:

zip -r output.zip target_folder

2.4 Wie man eine zip‑Datei extrahiert

Grundbefehl:

unzip sample.zip

In einen angegebenen Ordner extrahieren:

unzip sample.zip -d extracted_folder

Hinweise

  • Wenn das Ziel bereits existiert, werden Sie aufgefordert, das Überschreiben zu bestätigen
  • Wenn Dateien mit demselben Namen existieren, können sie überschrieben werden
  • Wenn der Pfad Leerzeichen enthält, setzen Sie ihn in Anführungszeichen

Beispiel:

unzip "sample file.zip"

2.5 Erstelle ein passwortgeschütztes Zip

Sie können es aus Sicherheitsgründen verschlüsseln.

zip -e secure.zip file.txt

Sie werden aufgefordert, ein Passwort einzugeben.

Hinweise

  • Zip‑Verschlüsselung ist nicht sehr stark (nicht geeignet für hochsichere Anwendungen)
  • Verlust des Passworts = schwer wiederherzustellen

2.6 Größe und Kompressionsrate prüfen

Zip‑Dateiinformationen anzeigen:

unzip -l sample.zip

Mit der Originalgröße vergleichen:

ls -lh

Warum die Kompressionsrate niedrig sein könnte

  • Bilder/Videos sind bereits komprimiert
  • Text und Protokolle komprimieren sich normalerweise gut

3. Wie man mit tar.gz (tgz) (Linux-Standard) komprimiert

Das am häufigsten verwendete Format in Linux‑Umgebungen ist tar.gz.
Es wird auf Ubuntu häufig für die Verteilung von Quellcode und für Backups verwendet.

tar.gz ist ein zweistufiger Prozess:

  1. Dateien mit tar bündeln (Archiv)
  2. Mit gzip komprimieren

Das Verständnis dieses Mechanismus erleichtert die erweiterte Nutzung.

3.1 Grundbefehl zum Erstellen eines tar.gz-Archivs

Beispiel: Einen Ordner komprimieren

tar -czvf archive.tar.gz folder/

Bedeutung jeder Option:

  • c = erstellen
  • z = gzip‑Kompression
  • v = ausführlich (verarbeitete Elemente anzeigen)
  • f = Datei (Ausgabedateinamen angeben)

Einzelne Datei

tar -czvf archive.tar.gz file.txt

Mehrere Dateien

tar -czvf archive.tar.gz file1.txt file2.txt

3.2 Wie man ein tar.gz-Archiv extrahiert

Grundbefehl:

tar -xzvf archive.tar.gz

Optionen im Detail:

  • x = extrahieren
  • z = gzip‑Dekompression
  • v = extrahierte Elemente anzeigen
  • f = Datei angeben

In ein bestimmtes Verzeichnis extrahieren

tar -xzvf archive.tar.gz -C target_folder/

-C gibt das Zielverzeichnis an.

3.3 Wichtige Hinweise bei der Verwendung von tar

1. Achten Sie auf die Struktur des extrahierten Pfads

Die Verzeichnisstruktur zum Zeitpunkt der Erstellung wird beim Extrahieren beibehalten.

Beispiel:

tar -czvf archive.tar.gz folder/

Beim Extrahieren:

folder/
  └─ contents

Wenn Sie „nur den Inhalt extrahieren“ möchten, müssen Sie die Pfade beim Erstellen des Archivs anpassen.

2. Vorsicht vor versehentlichen Überschreibungen

Wenn Dateien bereits existieren, können sie überschrieben werden.
Um dies im Voraus zu prüfen:

tar -tzvf archive.tar.gz

-t listet den Inhalt des Archivs auf.

3. Nicht genug Speicherplatz

Kompression kann vorübergehend zusätzlichen Speicherplatz benötigen.
Im Voraus prüfen:

df -h

3.4 Nur mit gzip komprimieren

Nur eine einzelne Datei komprimieren:

gzip file.txt

Ergebnis:

file.txt.gz

Dekomprimieren:

gunzip file.txt.gz

Hinweis

  • gzip entfernt die Originaldatei (sie wird nach der Kompression ersetzt)
  • Nicht geeignet zum Bündeln mehrerer Dateien

3.5 Häufige Fehler

  • Verwechseln der Optionsreihenfolge
  • Vergessen, den Dateinamen nach f anzugeben
  • -C an falscher Stelle setzen
  • Falschannahme, dass tar allein die Größe reduziert

4. Auswahl von Hochkompressionsformaten (bz2 / xz)

Wenn Sie die Größe so stark wie möglich reduzieren möchten, verwenden Sie bzip2 (bz2) oder xz, die typischerweise besser komprimieren als gzip.
Allerdings führt ein höheres Kompressionsverhältnis zu höherer CPU‑Auslastung und längerer Verarbeitungszeit.

Die grundlegende Richtlinie lautet wie folgt:

  • Geschwindigkeit priorisieren → gzip
  • Kompressionsrate priorisieren → xz
  • Kompromiss → bzip2

4.1 Erstellen und Extrahieren von tar.bz2

Wie komprimieren

tar -cjvf archive.tar.bz2 folder/

Optionen im Detail:

  • c = erstellen
  • j = bzip2‑Kompression
  • v = ausführliche Ausgabe
  • f = Ausgabe angeben

Wie extrahieren

tar -xjvf archive.tar.bz2

4.2 Erstellen und Extrahieren von tar.xz

xz ist derzeit eines der höchstkomprimierenden Formate unter Linux.

Wie man komprimiert

tar -cJvf archive.tar.xz folder/

Hinweis: J muss großgeschrieben sein (wichtig).

Wie man extrahiert

tar -xJvf archive.tar.xz

4.3 Unterschiede im Kompressionsverhältnis und in der Verarbeitungszeit

Allgemeine Trends (variieren je nach Umgebung):

  • gzip → schnell, Standard‑Kompressionsverhältnis
  • bzip2 → höhere Kompression als gzip, etwas langsamer
  • xz → sehr hohe Kompression, am langsamsten

CPU‑Last prüfen

top

Es ist normal, dass die CPU‑Auslastung steigt, wenn große Dateien mit xz komprimiert werden.

4.4 Wie man in der Praxis wählt

Für Backups

→ tar.xz (kleinere Größe priorisieren)

Für Server‑Log‑Speicherung

→ tar.gz (Ausgewogenheit)

Für temporäre Übertragungen

→ tar.gz oder zip

4.5 Häufige Fehler und Vorsichtsmaßnahmen

  • Eingabe von J in Kleinbuchstaben und Fehlermeldung
  • xz ist in älteren Umgebungen nicht installiert
  • Server wird wegen CPU‑Last langsam
  • Während der Kompression geht der Speicherplatz aus

Falls xz nicht installiert ist:

sudo apt install xz-utils

5. Wie man mit der GUI (Dateimanager) komprimiert

Wenn Sie sich mit Befehlszeilen‑Operationen nicht wohlfühlen, können Sie mit dem Dateimanager von Ubuntu (in der Regel „Dateien“ = Nautilus) komprimieren.
In Desktop‑Umgebungen ist dies die einfachste Methode.

5.1 Schritte zum Komprimieren per Rechtsklick

Schritte

  1. Wählen Sie die Datei oder den Ordner aus, den Sie komprimieren möchten
  2. Rechtsklick
  3. Wählen Sie „Komprimieren“
  4. Wählen Sie ein Format wp:list /wp:list
    • .zip
    • .tar.xz
    • .7z (kann je nach Umgebung erscheinen)
  5. Klicken Sie auf „Erstellen“

Die komprimierte Datei wird im selben Verzeichnis erstellt.

5.2 Wie man extrahiert

Schritte

  1. Rechtsklick auf die komprimierte Datei
  2. Wählen Sie „Hier extrahieren“ oder „Extrahieren nach …“
  3. Extraktion abgeschlossen

5.3 Prüfen, wenn Sie die GUI nicht verwenden können

In Minimal‑Installationsumgebungen oder Ubuntu Server ist die GUI nicht verfügbar.
In diesem Fall müssen Sie Befehlszeilen‑Operationen verwenden.

Desktop‑Umgebung prüfen:

echo $XDG_CURRENT_DESKTOP

Wenn nichts angezeigt wird, haben Sie möglicherweise keine GUI‑Umgebung.

5.4 Hinweise bei Verwendung der GUI

1. Verarbeitung kann bei vielen Dateien langsam sein

Der Fortschrittsanzeiger kann schwer zu verstehen sein.

2. Sie können keine detaillierten Kompressionsstufen angeben

Sie können die gzip‑Stufen in der GUI nicht einstellen.

3. CPU‑Auslastung ist schwer zu erkennen

Wenn der PC während der Verarbeitung langsam wird, kann es schwer sein, den Grund zu erkennen.

4. Nicht für den Servereinsatz geeignet

In SSH‑basierten Umgebungen nicht verfügbar.

5.5 Häufige Fehler

  • Auswahl eines Kompressionsformats ohne Verständnis der Unterschiede
  • Ziel nicht prüfen und dann die extrahierten Dateien „verlieren“
  • Vorhandene Dateien überschreiben

6. Praktische Kompressionstechniken für die Praxis

Hier erklären wir Techniken, die in der Praxis und bei Serveroperationen häufig vorkommen, über einfache Kompression/Extraktion hinaus.
Dazu gehören das Ausschließen von Logs, das Komprimieren nur bestimmter Erweiterungen und passwortgeschützte Zip‑Archive – hochpraktische Vorgänge.

6.1 Nur bestimmte Dateierweiterungen komprimieren

Beispiel: Nur Log‑Dateien komprimieren

tar -czvf logs.tar.gz *.log

Hinweise

  • * (Wildcard) wird vom Shell automatisch erweitert
  • Ziel sind nur Dateien im aktuellen Verzeichnis
  • Unterordner werden nicht einbezogen

Um auch Unterordner einzubeziehen:

find . -name "*.log" -print0 | tar --null -czvf logs.tar.gz --files-from=-

6.2 Bestimmte Dateien beim Komprimieren ausschließen

Beispiel: .log‑Dateien ausschließen

tar --exclude="*.log" -czvf archive.tar.gz folder/

Mehrere Muster ausschließen:

tar --exclude="*.log" --exclude="*.tmp" -czvf archive.tar.gz folder/

Häufige Fehler

  • Fehlende Anführungszeichen, wodurch das Wildcard expandiert
  • Falscher Pfad beim Ausschluss

6.3 Kompressionsstufe angeben (gzip)

gzip ermöglicht die Angabe der Kompressionsstufe (1–9).

gzip -9 file.txt
  • 1 = schnell, geringe Kompression
  • 9 = langsam, hohe Kompression

Bei Angabe über tar:

tar -czvf archive.tar.gz folder/ --gzip -9

Hinweis: Die Syntax kann je nach Umgebung variieren.

6.4 Erstelle ein passwortgeschütztes zip

zip -e secure.zip file.txt

Um Verschlüsselung zu erzwingen:

zip -P password secure.zip file.txt

Hinweis

  • -P wird nicht empfohlen, weil es in der Shell-Historie verbleibt
  • Zip-Verschlüsselung ist nicht sehr stark (nicht für hochsichere Anwendungen geeignet)

6.5 Archive aufteilen (für große Dateien)

Um ein großes Archiv aufzuteilen:

zip -r -s 100m split.zip folder/

Es wird in 100 MB‑Teile aufgeteilt.

Hinweise

  • Alle geteilten Teile werden zum Entpacken benötigt
  • Wenn ein Teil fehlt/defekt ist, ist eine Wiederherstellung nicht möglich

6.6 Größen vor und nach der Kompression vergleichen

Vor der Kompression:

du -sh folder/

Nach der Kompression:

ls -lh archive.tar.gz

Häufige Gründe für ein geringes Kompressionsverhältnis:

  • Bereits komprimierte Daten wie Bilder/Videos
  • Verschlüsselte Daten komprimieren schlecht

7. Häufige Fehler bei der Kompression und wie man sie behebt

Beim Komprimieren/Entpacken unter Ubuntu stoßen Anfänger häufig auf gängige Fehler.
Hier sind repräsentative Fehler und konkrete Lösungen.

7.1 „command not found“-Fehler

Beispiel:

zip: command not found

Ursache

Der Befehl ist nicht installiert.

Lösung

sudo apt update
sudo apt install zip unzip

Für tar‑bezogene Werkzeuge:

sudo apt install xz-utils

7.2 „Permission denied“

Beispiel:

tar: folder/file.txt: Cannot open: Permission denied

Ursache

Unzureichende Berechtigungen zum Zugriff auf die Datei oder das Verzeichnis.

Lösung

Besitzrechte prüfen:

ls -l

sudo verwenden:

sudo tar -czvf archive.tar.gz folder/

Hinweis

Der übermäßige Einsatz von sudo erhöht das Sicherheitsrisiko.

7.3 „No space left on device“

Beispiel:

No space left on device

Ursache

Nicht genug Speicherplatz.

Wie man prüft

df -h

Unnötige Dateien entfernen:

sudo apt clean

Festplattennutzung prüfen:

du -sh *

7.4 Verfälschte Dateinamen beim Entpacken

Das kann passieren, wenn Sie eine unter Windows erstellte Zip‑Datei erhalten.

Ursache

Unterschiede in der Zeichenkodierung (UTF‑8 vs. Shift‑JIS usw.).

Beispielhafte Lösung

unzip -O cp932 sample.zip

Hinweis: hängt von der Umgebung ab.

7.5 Unabsichtliche Überschreibungen

Vorhandene Dateien können beim Entpacken überschrieben werden.

Vorab prüfen:

tar -tzvf archive.tar.gz

Für zip:

unzip -l sample.zip

7.6 Hohe CPU‑Auslastung

Es ist normal, dass die CPU‑Auslastung bei xz‑Kompression steigt.

Prüfen:

top

Falls nötig, die Kompressionsstufe senken oder zu gzip wechseln.

8. Zusammenfassung: Welcher Ubuntu‑Kompressionsbefehl ist zu verwenden (Kurzreferenz)

Hier ist eine praxisnahe, an Anwendungsfällen orientierte Zusammenfassung dessen, was wir behandelt haben.
Dies hilft Nutzern, die nach „ubuntu compression“ suchen, schnell zur richtigen Entscheidung zu kommen.

8.1 Empfohlene Formate nach Anwendungsfall

Use caseRecommended formatReason
Sharing with WindowszipHigh compatibility
Standard use within Linuxtar.gzGood balance
Size is the top prioritytar.xzHigh compression
Backup storagetar.gz / tar.xzPrioritize stability
Temporary transfertar.gzPrioritize speed

8.2 Formatvergleich (Geschwindigkeit vs. Kompressionsverhältnis)

FormatCompression ratioSpeedCPU load
zipNormalFastLow
tar.gzNormalFastLow to medium
tar.bz2HighSlowMedium
tar.xzVery highVery slowHigh

Hinweis: Kompressionsverhältnis und Geschwindigkeit variieren je nach Daten und Umgebung.

8.3 Minimalbefehle, die Sie sich merken sollten

zip‑Kompression

zip -r archive.zip folder/

tar.gz‑Kompression

tar -czvf archive.tar.gz folder/

tar.gz‑Entpacken

tar -xzvf archive.tar.gz

8.4 Eine einfache Schlussfolgerung für Einsteiger

  • Wenn Sie unsicher sind, verwenden Sie tar.gz
  • Wenn Sie Windows‑Freigaben benötigen, verwenden Sie zip
  • Wenn Sie die kleinste mögliche Größe wollen, verwenden Sie tar.xz

Ihre oberste Priorität ist, sich tar -czvf und tar -xzvf zu merken.

8.5 Häufige Fehlentscheidungen

  • Das Missverständnis, dass tar allein komprimieren kann
  • Immer xz wählen und dadurch die Verarbeitung verlangsamen
  • Die Unterschiede zwischen GUI und CLI nicht verstehen
  • Die Festplattennutzung vor dem Komprimieren nicht prüfen